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Vorgeburtliche Diagnostik

Neben der Betreuung einer ungestörten Schwangerschaft ist die Erkennung und Begleitung einer Risiko-Schwangerschaft ein zentraler Schwerpunkt unserer Tätigkeit.

Gute Aufklärung ist wichtig

Vorgeburtliche Diagnostik im engeren Sinn bedeutet die gezielte Suche nach Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes.
Das sind zum einen Störungen der kindlichen Erbanlagen, die entweder spontan erworben sind oder von einem oder beiden Elternteilen vererbt wurden. Zum anderen geht es um die gezielte Suche nach Organschäden oder Fehlanlagen von Organen.

Mit der Vorgeburtlichen Diagnostik sind Untersuchungen gemeint, die über den Umfang der in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegten Untersuchungen hinausgehen. Dazu gehören die differenzierte Fehlbildungsdiagnostik (sogenannter "Organ-Ultraschall"), die fetale Echokardiografie, das Ersttrimester-Screening mit NT-Messung , der seit 2012 verfügbare PraenaTest (NIPT), die Doppler-Sonografie sowie die glücklicherweise nur noch selten durchgeführten invasiven Untersuchungen wie die Amniozentese (Fruchtwasser-Untersuchung) und die Chorionzotten-Biopsie.

Rechtzeitiges Erkennen von Fehlbildungen wichtig

Das Hauptaugenmerk richten wir dabei auf Fehlbildungen des Kindes, die unmittelbar nach der Geburt von einem Spezialisten behandelt werden müssen, um weitere Folgeschäden zu vermeiden. Oft hat das Wissen um solche Fehlbildungen auch schon auf die Planung der Geburt bzw. die Art der Geburt entscheidenden Einfluß.
Wird solch ein betroffenes Kind rechtzeitig nach der Geburt richtig behandelt, hat es häufig gute Chancen, anschließend eine normale Entwicklung zu nehmen.
Wichtig ist aber auch das Erkennen von Fehlbildungen, die mit dem Leben gar nicht oder kaum vereinbar sind.