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Unsere Brust-Sprechstunde:

Früherkennung und differenzierte Abklärung von Veränderungen Ihrer Brust: hochauflösende digitale Brust-Ultraschalluntersuchung mit Farbdoppler und Elastografie, Punktionszytologie und Stanzbiopsie.

Sicher und schonend: der Brust-Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung der Brustdrüse ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Diagnostik.
Mit dieser Methode lassen sich bösartige Veränderungen der Brustdrüse zuverlässig erkennen, oft weit eher, als durch reines Abtasten der Brust. Auch die meisten gutartigen Veränderungen sind sicher erkennbar. Diese Untersuchungsmethode ist zudem öfter durchführbar, da keine Strahlenbelastung anfällt und Ihre Gesundheit dadurch nicht gefährdet wird.
Die Untersuchung wird bei uns mit mehreren speziellen hochauflösenden 10 - 15 MHz-Sonden und modernen Ultraschall-Geräten der Firmen Siemens und SonoAce (Samsung) durchgeführt.

Die Stanzbiopsie: Abklärung unklarer Brustbefunde

Durch eine Stanzbiopsie kann ein unklarer Befund in der Brust durch eine Gewebeprobe abgeklärt werden. Hierbei wird mit einer speziellen Hohlnadel eine sogenannte Hochgeschwindigkeits- (Jet-) Stanzbiopsie entnommen. Bei dieser Methode gelingt es, ausreichend Gewebe für eine sichere Klärung durch einen Pathologen zu gewinnen; gleichzeitig wird die betroffene Brust maximal geschont.

Risikoarm und schnell
Insgesamt ist die Gewebeprobe aus der weiblichen Brust durch eine Stanzbiopsie eine sehr risikoarme Methode, um eine sichere und schnelle Klärung verdächtiger Befunde herbeizuführen, vor allem im Vergleich zu einer offenen operativen Biopsie (Gewebeprobe). Nach heutigem Wissensstand gibt es keine Hinweise dafür, dass bei einem bösartigen Tumor Zellen bzw. Gewebestücke durch die Stanzbiopsie verschleppt werden können und die Brustkrebs-Krankheit nachteilig beeinflusst wird. Die Stanzbiopsie gilt daher heute in den meisten Fällen international als die Methode der Wahl, um unklare Befunde in der weiblichen Brustdrüse durch eine Gewebeprobe zu klären.

In örtlicher Betäubung wird eine kleine Stichinzision in der betroffenen Brust gemacht, danach unter Ultraschallsicht die Punktionsnadel (in der Regel über einer Führungsnadel) an den Rand des verdächtigen Befundes gebracht und die Stanzbiopsie durchgeführt. Meistens werden 3 – 4 solcher Proben entnommen. Danach wird ein Druckverband über der Punktionsstelle aufgebracht, der nach 1 – 2 Tagen abgenommen werden kann.
Bis auf die kleine Punktionsstelle, die gelegentlich sichtbar bleibt, gibt es keine Narben.