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Vaginaler Ultraschall

Bei der Ultraschall-Untersuchung der inneren weiblichen Uro-Genitalorgane (Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter und Harnblase) hat sich seit über 15 Jahren die sogenannte transvaginale Sonografie durchgesetzt. Dabei werden die genannten Organe mit Hilfe einer speziellen hochauflösenden Ultraschallsonde (5-7,5 MHz) von der Scheide aus untersucht. Der Vorteil liegt in der wesentlich höheren Detailauflösung, die durch die räumliche Nähe der Sonde zu den zu untersuchenden Organen möglich wird. Dadurch gelingt eine viel genauere Darstellung und damit auch Unterscheidung krankhafter Befunde. Folgende Erkrankungen können durch eine transvaginale Ultraschall - Untersuchung erkannt werden:

  • Angeborene Fehlbildungen der Gebärmutter, Doppelanlagen
  • Gebärmutter-Polypen ("Corpuspolypen")
  • Gebärmutterkörper-Krebs ("Endometriumcarcinom")
  • Krankhafte Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut ("Endometriumhyperplasie")
  • Eierstockzysten
  • Gutartige Geschwulste der Eierstöcke
  • Eierstockkrebs ("Ovarialcarcinom"), vor allem in Kombination mit einer Untersuchung des Tumormarkers CA 12-5
  • Erweiterungen und chronische Entzündungen der Eileiter ("Sactosalpinx")
  • Harnblasenkrebs sowie gutartige Polypen der Harnblasenschleimhaut

Medizinisch sinnvoll ist eine jährliche Untersuchung, beispielsweise im Rahmen der Krebsvorsorge.
In Kombination mit einer Bestimmung des Tumormarkers CA12-5 ist die Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke die zur Zeit beste Methode zur Früherkennung von Eierstockkrebs.