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Hysteroskopie

Bei der Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) wird ein 5 mm dünnes Instrument über den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Dabei wird eine kontinuierliche Spülung mit einer sterilen Flüssigkeit durchgeführt, um die Gebärmutter etwas zu entfalten und Blut- und Schleimanteile zu entfernen.
Mit Hilfe einer Optik, an die eine (Kalt-)Lichtquelle angeschlossen ist, kann jetzt das Innere der Gebärmutter einschließlich der Einmündungsstellen der Eileiter beurteilt werden. Dabei werden unter anderem Ursachen von Blutungsstörungen wie beispielsweise Polypen oder Myome oder auch Krebsgeschwulsten sichtbar.
Die Hysteroskopie ist die beste Methode zur Abklärung von angeborenen Fehlbildungen der Gebärmutter wie Doppelanlagen und Septen (=Trennwände).

In Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchführbar

Aufgrund des speziellen sehr dünnen Instrumentes ist die Hysteroskopie bei den meisten Patientinnen ohne Beschwerden auch in Lokalanästhesie durchführbar. Bei Frauen vor den Wechseljahren wird sie in der 1. Zyklushäfte um den 10. bis 12. Zyklustag durchgeführt.
Häufig wird die Hysteroskopie aber auch mit einer Ausschabung zur Abklärung von Blutugsstörungen eingesetzt, dann aber in Vollnarkose.